Stadtduell beim OSV

Was so ein  Heimsieg bewirken kann! Herrschte vor dem Spiele gegen den 1. FC Wunstorf nach einer schwierigen Vorbereitung und drei Testspielen ohne eigenen Treffer noch viel Unsicherheit im Umfeld des SV Arminia, ist diese durch den verdienten 1:0-Erfolg Erleichterung gewichen. Dazu beigetragen hat insbesondere die Tatsache, dass die Blauen locker zwei oder drei weitere Treffer hätten erzielen können. Am Sonntag muss das Team von Coach Henrik Larsen auswärts ran. Allerdings ist die Anreise denkbar kurz, geht es schließlich zum OSV nach Bothfeld. Dort will der SVA gleich nachlegen und punktemäßig zum Stadtrivalen aufschließen.

OSV bislang mit starker Saison

Anders als der SV Arminia war der OSV am letzten Wochenende zum Zuschauen verdammt. Sein Spiel bei Schlusslicht Germania Ochtersum musste wegen der schlechten Platzverhältnisse abgesagt werden. Möglicherweise spielt die fehlende Spielpraxis unseren Blauen am Sonntag in die Karten. Allerdings präsentieren sich die Bothfelder in dieser Saison überraschend stark. Mit 31 Punkten liegt der OSV gleichauf mit dem viel stärker eingeschätzten STK Eilvese. Und der Nachbar hat eine ziemlich treffsichere Offensive. Bereits 43 Tore konnten bislang erzielt werden. Mit Oskar Morling (11 Treffer) und Yasin Ayaz (9) tummeln sich gleich zwei Spieler der Rot-Weißen in den Top Ten der Torjäger. Die Wintervorbereitung lief beim ehemaligen Zweitligisten allerdings ähnlich holprig wie bei vielen anderen Mannschaften, ein Großteil der Testspiele fiel dem Winterwetter zum Opfer. Im letzten Test gegen den MTV Celle kassierte das Team von Trainer Yilmaz Dag eine herbe 0:4-Niederlage. Im Umfeld des SV Arminia herrscht Vorfreude auf das Stadtduell, auch wenn die imposante Tribüne des Oststadtstadions mittlerweile Geschichte ist. Das Hinspiel konnte der SVA mit 2:1 für sich entscheiden.

Schwung aus Auftaktspiel mitnehmen

Knapp 500 Zuschauer pilgerten am letzten Sonntag an den Bischofsholer Damm. Und lediglich einige wenige, die es mit dem Gegner aus Wunstorf hielten, werden das Rudolf-Kalweit-Stadion nicht mit zufriedenem Gesicht verlassen haben. Das wahrscheinlich beste Spiel der Saison sorgte für Freude beim Anhang der Blauen. Lange hatte man den SVA nicht mehr so offensiv agieren sehen, lediglich bei der Chancenverwertung gab es noch ein enormes Steigerungspotential. Nicht getroffen, trotz einiger Gelegenheiten, hat bislang Rückkehrer Björn Masur. Jener Masur musste in der zweiten Hälfte verletzungsbedingt den Platz verlassen. Ob er beim OSV einen neuen Anlauf für sein Premierentor nehmen kann, entscheidet sich im Abschlusstraining. Richtig stark präsentierten sich auch Dag Rüdiger und David Sitzer im Mittelfeld, die einerseits immer wieder Offensivaktionen der Wunstorfer unterbanden und andererseits eigene Angriffe einleiteten. Die Voraussetzungen für einen weiteren Erfolg am kommenden Spieltag sind ziemlich gut. Durch einen Auswärtsdreier könnte der SV Arminia zumindest nach Punkten mit dem OSV gleichziehen und damit auch endgültig im oberen Drittel anklopfen.   

 

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Sonntag, 08.03.2026, 15:00 Uhr:
OSV Hannover gegen SV Arminia Hannover
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