Nach der aktuellen Saison trennen sich die Wege
Die Saison 25/26 ist in vollem Gang, die Blauen möchten ihre Serie von aktuell 16 Partien ohne Niederlage weiter ausbauen. Mit dem 2:1-Sieg vom Wochenende kletterte der SVA auf Platz fünf der Tabelle und plant parallel die kommende Spielzeit 26/27. Etliche Spielerpersonalien stehen für diese bereits fest, auf der Trainerbank wird unabhängig davon aber rotiert: Henrik Larsen und die Blauen werden nach zweieinhalb gemeinsamen Jahren ab Sommer getrennte Wege gehen und sich fortan gegenseitig die Daumen für eine erfolgreiche neue Saison drücken. Der Grund liegt dabei ausdrücklich nicht im sportlichen oder menschlichen Bereich – Henrik Larsen hat die Mannschaft nach der schwierigen Sommerpause bestens weiterentwickelt, der Trend zeigt nach oben und er ist ein super Typ. Unabhängig davon gab es hinsichtlich einer Fortsetzung der Zusammenarbeit jedoch keine finanzielle Übereinkunft, die eine parallele Weiterentwicklung der Vereinsstrukturen gewährleistet. Die aktuelle Saison ist jedoch noch lang und der SV Arminia sowie Henrik Larsen freuen sich auf die kommenden Spiele und weitere schöne gemeinsame Momente – am besten gleich kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Mühlenfeld!
Dominik Grimpe kehrte bei den Blauen genesen zurück und auch ansonsten rotierte Henrik Larsen kräftig durch. Shin Akimoto und Björn Masur begannen offensiv, Malik Dieudonne Mamadou defensiv. Das Spiel startete aber erstmal zähe wie Leder. Malik Diedonne Mamadou rettete nach zehn Minuten erstmals, drei Minuten später klärte Moritz Alten zur Ecke. Die erste richtige Torannäherung der Blauen wurde durch eine Flanke von Shin Akimoto initiiert, die Gäste aus dem Hildesheimer Stadtteil Ochtersum musste schon selbst tätig werden, um Gefahr für den Gästekasten zu erzeugen. In den folgenden Minuten hatte das Tabellenschlußlicht deutlich Oberwasser, kam zu drei guten Torchancen und zuletzt sogar zu einer Riesenmöglichkeit, die nicht im Arminentor untergebracht werden konnte. Ein Matchplan der Blauen war nicht zu erkennen, die Aktionen nach vorne waren unklar wie norddeutscher Küstennebel. Dag Rüdiger hatte zehn Minuten vor dem Pausentee den ersten Torabschluss, Aron Gebreselasie versuchte es kurz vor Ende des Durchgangs aus der Distanz. Die Arminen waren einem Tor aber so weit entfernt wie die Erde vom Mond und mit dem torlosen Remis sogar noch gut bedient. Das Spiel bis hierhin war pomadig wie nach dem einwirken einer ganzen Tube Brisk. Zum Glück lief das Einbecker flüssig wie eh und je und konnte golden wie die Zwanziger genossen werden und das war auch bitter nötig.