Am Samstag geht es nach Bavenstedt
Ein Spiel dauert 90 Minuten! Diese alte Fußballweisheit wurde schon oft zitiert. Und zum Glück für die Blauen ist das nur die halbe Wahrheit. Denn in den letzten drei Spielen sicherte sich der SV Arminia erst weit nach Ablauf der offiziellen Spielzeit einen oder sogar drei Punkte. Gegen Ochtersum und Mühlenfeld waren es zudem die beiden Winterneuzugänge Björn Masur und Dad Rüdiger, die das Heimpublikum in Jubel versetzten. Am kommenden Samstag darf das Team von Henrik Larsen das Spiel gerne auch wieder früher entscheiden. Gegner ist der SV Bavenstedt, der punktgleich nur einen Platz hinter uns liegt.
Bavenstedt gleichauf
Für den kommenden Gegner ging es in den letzten Wochen in der Tabelle ordentlich bergab. Beendete der SV Bavenstedt das Fußballjahr 2025 noch mit einem 1:1 gegen den TSV Kräenwinkel/Kaltenweide und ordentlichen 30 Punkten auf dem Konto, kamen im neuen Jahr nur noch vier weitere dazu. Fairerweise muss man aber auch erwähnen, dass das von Trainer Michael Jarzombek es seitdem überwiegend mit den Schwergewichten der Liga zu tun. So kassierten die Hildesheimer im Februar zunächst ein 0:5 bei Spitzenreiter Hemmingen, um nur eine Woche später mit der gleichen Tordifferenz (1:6) gegen den STK Eilvese zu verlieren. Gegen das weitere Spitzenteam aus Wunstorf zog man sich mit einem 0:2 vergleichsweise gut aus der Affäre. Am letzten Wochenende konnten die Bavenstedter dann endlich ihren ersten Dreier im Jahr 2026 einfahren, auch wenn dieser beim Schlusslicht aus Ochtersum mit 1:0 recht mager ausfiel. Das Hinspiel des SV Arminia gegen den SVB in Bischofshol endete übrigens torlos.
Alte Defensivstärke zurück?
Ohne Gegentor bleiben möchte das Team von Henrik Larsen möglichst auch am morgigen Samstag in Bavenstedt. Denn die größte Stärke der Blauen unter unserem dänischen Coach ist das Tore verhindern. Doch das scheint zuletzt etwas abhanden gekommen zu sein. Sechs Gegentore kassierte man in den letzten drei Ligaspielen. Das ist fast ein Drittel aller bisherigen Gegentreffer. Und will man diese Tatsache an einer Person festmachen, landet man unvermeidlich bei Justin Grete. Grete, der bislang eine starke Saison in der Abwehrreihe des SVA spielte, verletzte sich früh im Nachholspiel in Ramlingen und stand bei keinem der eben genannten Gegentreffer auf dem Platz. Gegen Mühlenfeld fehlte dann auch noch Moritz Alten gelbgesperrt, so dass Chefcoach Larsen zu Umstellungen gezwungen war. Morgen ist Alten wieder dabei und wird beim stabilisieren der Defensive einen wichtigen Part einnehmen. Und zum Glück klappte es mit dem Tore schießen zuletzt etwas besser. Nur sollten die Spieler ihre Anhänger vielleicht nicht jedes Mal so lange auf die Folter spannen.
Nachholspiele terminiert
Mittlerweile wurden auch die beiden noch ausstehenden Nachholspiele angesetzt. Am Mittwoch, 22. April geht es um 19 Uhr beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide um Landesligapunkte. Das Spiel beim STK Eilvese findet am Dienstag, 05. Mai um 19 Uhr statt.
Zwote am Sonntag im Einsatz
Da die Erste bereits am Samstag kickt, bietet sich an diesem Wochenende mal wieder ein Besuch bei der zweiten Herren an. Das junge Team trifft in der 3. Kreisklasse daheim in Bischofshol auf die SG Bredenbeck-Holtensen/Wennigsen und möchte durch einen Heimsieg weiter um den Aufstieg mitspielen. Anstoß am Sonntag ist um 13 Uhr.