Höchster Saisonsieg gegen Bruchhausen-Vilsen
Bestes Fußballwetter, saftiger Rasen, kühle Getränke und ein Gegner mit Doppelnamen, der sich auf das RKS und seine Fußballkultur freut. Optimale Voraussetzungen für einen gelungenen Fußballnachmittag und am Ende dieses Nachmittages sollte eigentlich niemand enttäuscht sein. Es war für alle was dabei.
Halbzeit eins mit Sommerfußball
Die Arminen starteten nahezu unverschämt offensiv in die Partie und boten mit Björn Masur und Aleksejs Petrovs eine Doppelspitze auf. Dahinter wirbelten David Sitzer und José Gasperini ordentlich und verteilten Aron Gebreselasie und Anis Nehme ruhig die Kugel. So zumindest die dänische Theorie. Die Praxis in Bischofshol sah dann anders gegen einen tiefstehenden Gast, der sich zunächst beeindruckt zeigte. Anis Nehme mit einer sehenswerte Hereingabe fand keinen Abnehmer, David Sitzer nach schöner Einzelleistung nicht den passenden Zeitpunkt für den Torabschluss. Sieben Minuten waren erst gespielt und nichts deutete darauf hin, dass fortan wenig passieren sollte. Die Mineralwasserstädter hatten ihrerseits nach knapp 15 Minuten die beste Chance, scheiterten aber an Dominik Grimpe. José Gasperini mit einer schönen Volleyabnahme bekam gute Haltungsnoten, aber kein Tor auf die Anzeigetafel. Bis zur Halbzeit gab es nichts Sehenswertes mehr und so kam das Spiel statt spritzigem Sprudel eher wie altes Leitungswasser her, gerne auch Rohrperle genannt. Es musste also eher in Richtung Danish Delight gehen, sollte in der zweiten Halbzeit etwas mehr gehen. Darauf ein Roggenbrot zur Pause.
Klare Verhältnisse nach einer Stunde
Die Truppe kam mit einigem Druck aus der Kabine, vielleicht hat es einen Schluck Linie Aquavit gegeben. Björn Masur traf nach drei Minuten erstmals, stand dabei aber im Abseits. José Gasperini, erneuter Aktivposten, setzte sich stark an der Grundlinie durch, fand aber keinen Abnehmer. Nach einer Stunde dann die Führung für die Hausherren und die kam durchaus aus dem Komödienkabinett. Zunächst schloß Björn Masur stark ab, scheiterte aber zunächst am Keeper. Der Mittelstürmer blieb dran und machte seinem Gegenspieler derart Angst, dass dieser den Ball formschön aus knapp 12 Metern ins eigene Netz setzte. Ein herrliches Tor. Eine Minute später klingelte es erneut im Kasten der Gäste, dieses Mal vollstreckte Björn Masur nach schöner Vorlage von David Sitzer selbst. Zeitlich war das die Vorentscheidung gegen Gäste, die in Halbzeit eins noch wacker kämpften und nun schlicht mit ihrem Latein und ihrer Kondition am Ende waren. Symptomatisch hierfür das dritte Tor der Arminia, als José Gasperini einen Freistoß aus der Halbfeld in den Strafraum zirkelte, dieser an Freund und Feind vorbeisegelte und ins lange Eck plumpste. Ein erneuter Hauch von Slapstick schwang durch das weite Rund. Das Tor wurde natürlich zelebriert, aber ehrlicherweise agierte die Defensive der Gäste längst nicht mehr auf Landesliganiveau. Der eingewechselte Abdulmalik Abdul hatte kurz danach die Chance auf das vierte Tor, zunächst nach schönem Solo und kurz danach nach Pass des ebenfalls frischen Rolan Kunitskyi. Auch Anis hatte noch eine Einschusschance, aber die Blauen blieben gnädig und beließen es bei drei Toren. Immerhin bedeutet dies den höchsten Saisonsieg und das Ende eines erfreulichen Nachmittages. Auch die Gäste bedankten sich später artig für die Gastfreundschaft und die tolle Atmosphäre und stellten fest, dass beide Teams nicht in dieselbe Liga gehören. Wir wünschen dennoch alles Gute für den weiteren Saisonverlauf, auch wenn sich am Ende der Serie die Wege ziemlich sicher trennen werden. Ihr ward tolle Gäste und im Hinspiel ebenso tolle Gastgeber!
Zwote spielt auswärts nur Remis
Die Zwote spielte auswärts bei der Dritten des TSV Goltern nur 3:3 und muss die zarten Träume vom Aufstieg vielleicht schon jetzt begraben. Dennoch steht eine bisher starke Saison zu Buche und vielleicht klappt es am Ende doch noch, aber zunächst muss zurück in die Erfolgsspur gefunden werden.
Nächster Neuzugang im Anflug
Am kommenden Wochenende hat der SVA spielfrei. Bei einer Staffelgröße von 17 Teams muss jede Truppe einmal aussetzen und rund um den 1. Mai ist dies der SV Arminia. Dafür ist der nächste Neuzugang bei den Blauen gelandet und wird zeitnah verkündet. Eine Vertragsverlängerung gibts auch noch zu vermelden. Der Sportliche Leiter Uwe Cording hat also Hände voll tun, ist aber schon jetzt voller Zuversicht auf den Kader der kommenden Saison.