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Info zum HAZ/NP-Artikel – Stadionumbau des RKS
In der NP und HAZ (13.8.) ist kürzlich ein umfassender Artikel erschienen, der über den geplanten Umbau/Sanierungsmaßnahmen des RKS informiert. Für die Anhänger der Blauen sollen nachfolgend einige Punkte parallel noch einmal verdeutlicht bzw. richtiggestellt und ergänzt werden, damit kein falsches Bild entsteht.
Beschlossen wurden vom Rat der Stadt Hannover zunächst einmal die Sanierung/Erstellung eines Funktionsgebäudes inkl. Kabinen und Toiletten, welches ggf. an die Stelle des an den Spielertunnel angrenzenden und gesperrten Stehblocks rücken soll. Das Funktionsgebäude ist Teil einer bereits vorhandenen Machbarkeitsstudie für die Entwicklung der gesamten Sportanlage des SV Arminia und soll demnach rund 6,25 Millionen Euro kosten. Abseits des Funktionsgebäudes wurden bis dato noch keine weiteren Gelder vom Rat bewilligt. In welcher Form das restliche Vereinsgelände inkl. des Stadions überplant wird, ist demnach noch völlig offen.
„Nicht gelassen“ in puncto Zeitplan
Zum gelassen wirkenden Zitat von Frank Willig „Alles braucht seine Zeit. Das wissen wir“ eine Ergänzung von Frank Willig selbst: „Das Zitat bezog sich ausschließlich auf die Dauer des aktuell laufenden VgV-Verfahrens: Aufgrund der Höhe der bisher freigegebenen Investitionssumme ist ein EU-weites Vergabeverfahren (VgV) erforderlich, welches eine festgelegte Zeit in Anspruch nimmt. Damit müssen wir natürlich leben – ‚alles braucht seine Zeit‘. Dennoch sind wir von Vereinsseite natürlich ausdrücklich darum bemüht, die Umsetzung der Planungen bestmöglich mit anschieben und schnellstmöglich umsetzen zu können. Wir sind im Gesamtkontext also keineswegs gelassen, was die Zeitdauer bis zur Umsetzung der geplanten Baumaßnahme angeht.“
Das RKS bleibt in seiner Grundstruktur erhalten
Stadtsprecher Udo Möller wird in dem Artikel mit der Fragestellung zitiert, „ob Neubau oder Sanierung der bessere Weg sei“. Weder für einen Stadionumbau und schon gar nicht für einen Stadionneubau, der bisher nie Thema war, gibt es derzeit konkrete Pläne. Es wurden bisher lediglich Maßnahmenvorschläge in der Machbarkeitsstudie skizziert. In dieser wurde dabei ausdrücklich darauf geachtet, dass die Grundstruktur des RKS, sein Charme, seine Geschichte, seine Haupttribüne etc. bestmöglichst in künftige Sanierungsmaßnahmen mit einbezogen werden. Der SV Arminia ist überaus eng mit seinem traditionsreichen Stadion verbunden und möchte es in seiner Grundstruktur unbedingt erhalten! Davon unabhängig ist selbstverständlich, das Sanierungsmaßnahmen im RKS unausweichlich sind, um a) das Stadion generell zu erhalten, b) die eigenen sportlichen Rahmenbedingungen zu verbessern und c) andere Sportarten wie z. B. Rugby in diesem Stadion wieder auf hohem sportlichen Niveau durchführen zu können. Denn auch das hat in Bischofshol Geschichte.
Avanti Arminia!